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Wir über uns \ Umgebung \ Verona
Ihr monumentales Wahrzeichen ist die Arena, das Amphitheater, das auf fast zweitausend Jahre Geschichte zurückblicken kann. Und während in den Palazzi und Höfen der Mythos von Romeo und Julia umherweht, singt Verona weiterhin in der ganzen Welt
Verona zeigt als zweitwichtigste Kunststadt der Region voller Stolz ihre Kunst-, Kultur- und naturwissenschaftlichen Schätze. Dank ihrer besonderen geografischen Lage war sie schon seit jeher der wichtigste Handelsknotenpunkt Norditaliens, ein Ort, an dem verschiedene Völker und Geschichten zusammentrafen.
Die römischen Siedlungen, die Epoche der freien Gemeinden, die Signoria der Scaliger, die Venezianer und Österreicher: Das Architektur- und Kunsterbe Veronas ist von der Geschichte geprägt.
Jede Herrschaft hinterließ ihren Abdruck, der sich auf den vorgehenden ablagerte, so dass heute Verona "Vibration, Strahlung, Farbe und Kunst ist, die sich in Landschaft umwandelte und mit der Landschaft vermengte - die Vorspiegelung einer romantischen Stadt" ist, wie der berühmte Schriftsteller und Journalist aus Vicenza Guido Piovene schrieb.
Eine verführerische Stadt, genau wie die süßen Gewässer der Etsch, die Verona durchqueren, eine C-förmige Schleife bilden und sie dabei in einer symbolischen Umarmung nahezu an sich drücken.
Verona hat größtenteils das mittelalterliche Stadtbild bewahrt. Doch an den Orten, an denen es möglich ist, die Stadt von oben zu erblicken, bemerkt man, dass die Straßen die noch sichtbaren Elemente einer römischen Struktur besitzen.
Von der römischen Herrschaft sind prächtige Spuren übrig geblieben wie zum Beispiel die Arena, die den Hintergrund zur berühmten Piazza Bra bildet. Und das, was einst der Kampfplatz der Gladiatoren war, ist heute das berühmteste Openair-Theater weltweit, dessen Opernsaisons zu den prestigevollsten der ganzen Welt gehört.
Eine Aufzählung aller Meisterwerke von Verona ist jedoch unmöglich. Sie müssen langsam entdeckt werden, indem man sich gar in den Straßen der Stadt verirrt, die manchmal auch für den gewandtesten Touristen in ein Labyrinth ausarten. Ihre mit Fresken bemalten Palazzi, die Brücken, Kirchen und Plätze begleiten den Gast auf einer wundervollen Reise in die Geschichte.
Aber wenn man nicht Julias Haus gesehen hat, kann man nicht sagen, Verona gesehen zu haben: Julia, die romantische Heldin der Tragödie Shakespeares, um die Verona ihren Ruhm als "Stadt der Liebe" errichtete.





